Internationale Projekte im Fokus

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Unter der bewährten Moderation von Frank-Peter Unterreiner, dem Chefredakteur des „Immobilienbriefs Stuttgart“, stellten vier Geschäftsführer von Drees & Sommer einige aktuelle Projekte vor. Thomas Jaissle machte den Anfang mit drei Projekten aus der Automobilbranche. Daimler im ungarischen Kecskemet, Ford im spanischen Valencia und Audi in Györ, ebenfalls in Ungarn.

IMG_2049aAuf die Frage des Moderators, wo die besonderen Herausforderungen bei solchen Projekten lägen, meinte Jaissle, es seien weniger sprachliche Barrieren oder kulturelle Differenzen, sondern vor allem die extrem  unterschiedlichen Genehmigungsverfahren in den einzelnen Ländern. Schwierig sei auch, wenn Drees & Sommer wie im Valencia-Projekt nicht von Anfang an in die Planung involviert worden sei, sondern „wir auf den fahrenden Zug aufspringen müssen“. Vorbildlich läuft nach seiner Einschätzung das Vorhaben Audi in Györ. „Hier kümmern wir uns um das komplette Projektmanagement, das heißt aber nicht nur um die Gebäude, sondern auch um die Schnittstelle zu den Produktionsanlagen. Auf diesem Gebiet haben wir in den vergangenen Jahren unser Know-how deutlich verstärkt.“

Josef Linder stellte die Sadarah International School Riyadh vor, eine große private Schule mit zahlreichen, innovativen Gebäuden. Besonders stolz ist Linder darauf, dass dieser Komplex als erstes Ensemble im arabischen Raum die LEED Gold Zertifizierung erreichen wird.

Die Freizeitanlage Sotschi Park in Russland und das Projekt Marmara Park Istanbul waren Ralph Scheers Themen. Letzteres ist ein Shopping-Center mit zahlreichen Freizeitangeboten, für das Drees & Sommer ECE beim Projektmanagement unterstützt hat.

IMG_2053aBernhard Unseld schließlich berichtete über einen Großauftrag von BASF. Weltweit sollen die Gebäude des Unternehmens nachhaltig aus- und aufgerüstet werden. Und nicht zuletzt China: Hierzu hatte sich Drees & Sommer schon zur vergangenen MIPIM ein bisschen in die Planung schauen lassen. Und jetzt, am 1. Februar 2013, konnte die Eröffnung des Audi Headquarters in Beijing gefeiert werden.

Wie man eigentlich an solche spannenden Projekte käme, wollte Moderator Unterreiner stellvertretend für das Publikum wissen. Braucht man vielleicht exzellente, persönliche Kontakte in die Politik? Nein, war die nüchterne Antwort, wir sind einfach nur in den interessanten Zielländern präsent. „Unsere Strategie heißt  follow your clients,” verdeutlichte Linder. „Mit 33 Standorten der Drees&Sommer-Gruppe weltweit sind wir ja schon ganz gut aufgestellt.“

„Aber es werden in absehbarer Zeit noch drei oder vier mehr,“ verriet Unseld. „Ein schöner Nebeneffekt, der sich schon 2013 abzeichnete, ist übrigens, dass unsere Kunden in den über 30 Ländern uns nach möglichen Investitionen in Deutschland fragen. Und das kann unsere heimische Immobilienwirtschaft ja auch gut brauchen.“